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„Entzünde das Licht“

Gedenken in Klang & Stille zur Ehrung derer, die bis zu diesem Tage
in Münster in der Corona Pandemie verstorben sind
Sonntag, 18.4.2021, Domplatz, 48143 Münster, 15h30
Ende der Mahnwache: nach Einbruch der Dunkelheit
 
Lasst uns der Toten gedenken.
 
Lasst uns derer gedenken, die allein gestorben sind.
Die den Weg zu Gott, die den Weg ins Licht ohne ihre Nächsten und Liebsten haben gehen müssen.
 
Lasst uns mit unserem Mitgefühl, unserem Gebet und unserem Tun bei den Trauernden sein, die nicht am Bette der Sterbenden haben sitzen können.
 
Lasst uns diejenigen ehren und würdigen, die mit ihrem Herzblut und allem Einsatz Kranke pflegen, trösten und heilen,
Sterbende begleiten und in diesen schweren Zeiten an der Seite der Schwachen stehen.
Wir werden dafür streiten, dass sie nicht nur beklatscht,
sondern würdig entlohnt werden.
 
Lasst uns eingedenk sein unserer Endlichkeit.
Wir sind sterbliche Wesen, und unser aller Weg führt uns zwischen Mut und Demut hin zur Dankbarkeit für unser Leben.
Und zur Verantwortung einem jeden Mitmenschen gegenüber. Denn wir sind alle Geschwister.
 
Es gibt eine große, schweigende Mehrheit in unserem Land, die die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona - Pandemie
mit aller Selbstverständlichkeit unterstützen und alles tun, um ihre Mitmenschen - und auch sich selbst- zu schützen.
Daneben gibt es eine laute Minderheit,die in dieser Frage anderer Meinung ist.
Es ist jetzt an der Zeit, dass wir die Stille als Kraft wiederentdecken und sie machtvoll einsetzen.
 
Wir unterstützen nachdrücklich die Initiative des Bundespräsidenten Frank - Walter Steinmeier.
Er hat zu einem Gedenktag am Sonntag, den 18.4.21 aufgerufen.
Wir beteiligen uns an diesem Gedenktag mit einem Herz aus Lichtern und aus weißen Rosen
für die, die bis zu diesem Tage an und mit Corona verstorben sind.
Mit einem Herz aus Lichtern und weißen Rosen, auch für die Trauernden und Pflegenden.
Musikalischer Trost kann uns das Taizé-Lied „Im Dunkel unserer Nacht - entzünde das Licht - das niemals mehr erlischt“ sein.
 
Der Zugang zu dieser Veranstaltung wird aufgrund der Corona – Schutzverordnung nur eingeschränkt und nur besonders Befugten möglich sein.
ZuschauerInnen mögen bitte ausreichenden Abstand einhalten, den Anweisungen der OrdnerInnen folgen und sich möglichst leise und respektvoll verhalten.
Wir werden für eine*n jede*n der bis zu diesem Tage an und mit Corona Verstorbenen eine Kerze entzünden und eine weiße Rose niederlegen. Einzuhaltende Sicherheitsabstände und Hygienemaßnahmen verstehen sich von selbst. Die Form dieses Kerzen – und Blumen - Mandalas wird die eines Herzens sein.
Das Gedenken wird ungefähr eine halbe Stunde dauern, Stille und Gesang (Taizé-Choräle) wechseln einander ab.
Bis zum Einbruch der Dunkelheit wird eine Mahnwache an diesem Herzen wachen, singen und beten.
Wir bitten freundlich um Spenden, um die Organisation dieser Veranstaltung zu ermöglichen.
Für die Teilnahme am Singen ist eine Anmeldung bis zum 18.4.21 11h erforderlich:
bitte per mail an info@entzuende-das-licht.de.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Vergabe der Plätze nach dem Zeitpunkt des Einganges der Anmeldung.
Empfohlener Wertschätzungsbeitrag: ab 5 €.
 
 Spendenkonto: Dieter Wienand, Nr.: DE46 4306 0967 4043 7776 03 , GLS Bank, BIC:GENODEM1GLS
 
 
 
Online Singen montags von 19 - 21h
und sonntags von 18h30 - 20h30 
" Dann bin ich nicht allein " 
 
Wegen der Kontaktbeschränkungen findet unser Singen online statt. 
Bei Interesse bitte per e-Mail Kontakt mit mir aufnehmen.
Ich schicke dann den Link für unser Zoom Treffen zu. 
 
Wir werden unseren Körper lockern und unsere Stimme aufwärmen. Dann leise und laute, schnelle und langsame Lieder singen. Oder auch nur summen, Bekanntes und auch Unbekanntes aus unserem Repertoire: Indianisches, Christliches, Mantren mit hinduistischem Hintergrund, Buddhistisches, Gospel, Sufi - Songs, die gesungenen Gebete aus Taizé, das aramäische Vater-Unser, des ABWUN,  (bitte dafür die kurze Textfassung bei mir anfordern, dann erlernt es sich rasch) und vieles mehr. Es gibt für die Singe-Einheiten kein festes, vorgegebenes Programm. Ich möchte hier dem Moment und meiner Intuition für das Feld folgen. Wir werden gemeinsam für eine Weile meditieren und der klingenden Stille lauschen. 
Jede Singe- Session steht für sich, Ihr könnt einmal dabei sein oder mehrmals.  Was ich von Euch brauche, ist Eure E-Mail-Adresse, spätestens bis 1 Stunde vor dem Meeting. Damit ich Euch den Link zum Einwählen schicken kann. Und, damit ich Euch Bescheid geben kann, wenn das Singen ausnahmsweise einmal ausfallen muss, aus welchem Grund auch immer. Der Link wird immer derselbe sein. Wer sich mit Zoom noch nicht auskennt, dem/der schicke ich gerne meine Bedienungsanleitung zu. Eine Vergütung geschieht auf Spendenbasis. Wenn ich schreibe: „Bitte gebt, was Euch unser Singen wert ist und Ihr geben könnt“, wird mir oft zurückgemeldet, dass manch Einem/Einer  solch eine Einschätzung schwer fällt. Also gebe ich als einen Anhaltspunkt  10 € an.  Es kann natürlich gerne mehr oder auch weniger sein. Auf dass wir uns aus der Enge der Pandemie erheben wie freie AdlerInnen und Adler. Ah heya, heee, Ah heya hooo……. 
 
Ich hoffe inständig, dass uns eine dritte Welle erspart bleibt. Jeden Tag sitze ich, meditiere, halte eine Andacht im Gedenken an die -Stand heute - 73463 ( 15.3.21)  mit und an Corona Verstorbenen. Allein in Deutschland. Weltweit sind es heute 2.653.641 Verstorbene. Aufgrund meiner Biographie hat das Thema Leben und Sterben für mich eine besondere Relevanz. Es ist mir darüber hinaus  eine dringende Herzensangelegenheit. Ich fühle und leide physisch und psychisch mit all denen, die alleine sterben mussten. Mit denen, die sich nicht haben verabschieden können. Mit denen, die in ihrer Trauer und in ihrem Verlust auf Grund der jetzigen Situation viel alleine gelassen sind und sich verlassen fühlen.
Unsere Ahnen und Toten (auch kollektiv) zu ehren ist ein wichtiger Grundbestandteil unserer Existenz als sterbliche Wesen. „Wer sein Ahnen nicht ehrt, dem zerfällt die Zukunft in den Händen.“ Das Bewusstsein unserer Endlichkeit hat einen bedeutenden Einfluss auf die Intensität und Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten. 
Daher dringe ich  auf eine gemeinsame Trauerfeier für die Verstorbenen.  Habe dem Bundespräsidenten und Vertretern der evangelischen Kirche (ich bin noch evangelisch) geschrieben. Endlich, am 18.4.21, wird Bundespräsident Steinmeier in Berlin mit Vertretern der Kirchen, Religionsgemeinschaften und der Gesellschaft der Toten gedenken. Ich habe ihnen geschrieben, dass dieses bitte nicht nur im kleinen elitären Kreise (mit dem unverzichtbaren klassischen Streichquintett) stattfinden möge. Dass es meines Empfindens nach eines kollektiven Erinnerns und Innehaltens bedarf. Damit wir als Gesellschaft in der kollektiven Psyche nicht noch mehr Schaden nehmen. Ich habe vorgeschlagen:  Glockengeläut über das ganze Land. Eine Schweigeminute für alle. Ein Meer von 75000 Kerzen für all die Toten dieser Seuche. Dezentrale Aktionen in und vor den Kirchen.
Bischof Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, und weitere KirchenvertreterInnen schrieben mir, die evangelische Kirche tue ihr Bestes. Leider würde dies öffentlich nicht genug wahrgenommen. Nun, das ist m.E. bei weitem nicht genug. Eine Antwort des Bundespräsidenten steht noch aus. Welch eine Enttäuschung.
Ich habe mich in meinen Singegruppen bisher nicht dezidiert zum Corona-Thema geäußert. Weil ich finde: die Zeit, die uns zum Singen zur Verfügung steht, wollen wir auch zum Singen nutzen, um Energie zu tanken. Denn wir brauchen alle Kraft, Stille, Zentrierung, das sich selber Hören und Fühlen, das Verbunden-Sein auch über Zoom, das Hinaus - Singen und Schreien, um weiter durchzuhalten. Wir brauchen eine Verbundenheit ohne Ablenkung und Zerstreuung: „Dann bin ich nicht allein.“ Und da möchte ich in der Singe-Zeit nicht über Corona Themen diskutieren. 
Gleichwohl habe ich eine klare Meinung zu diesem Thema, die sich von dem Gedanken der Geschwisterlichkeit ableitet. Ich werde mich natürlich impfen lassen. Ich halte natürlich alle Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein. Nicht nur zu meinem eigenen Schutz, sondern auch und gerade zum Schutze meiner Mitmenschen. Zum Schutz naher Verwandter, Freunde, Bekannter, die möglicherweise einer Risikogruppe angehören. Dafür nehme ich mögliche Nebenwirkungen und Einschränkungen gerne in Kauf. Weil es nicht nur um mich, um mein Ego, sondern um das Wohlergehen und das Leben meiner Geschwister geht. Dazu gehören meine Lieben, meine Freunde und  FreundInnen, meine NachbarInnen, SportkameradInnen und alle, denen ich begegnen darf. 
 
 

Singen wie im Himmel bedeutet für mich:

Ich finde Freude in und an der Entfaltung meiner eigenen Stimme. Ich finde die Gewissheit, dass ich in einem geschützten Raum der Gruppe frei singen darf. Ich erfahre, dass es hier kein richtig und kein falsch gibt. So kann ich mich mit meiner Stimme öffnen und mich in Sang und Klang (per-sonare) ausdrücken. Aus dieser Sicherheit heraus schaffen wir gemeinsam ein Feld tragender, gemeinsamer Klangenergie und Geborgenheit. Wieder zu Hause oder im Alltag, kann ich mich an dieses klingende Feld erinnern, die Töne und Lieder mit mir nehmen und überall singen - ob laut, leise, gesummt oder mit der inneren Stimme. Die Lieder und Melodien können mich froh, gelassen und klar machen.

Auf unseren Klangreisen entdecken wir die schönsten Regionen Deutschlands, Mallorcas und Italiens.
Wir versammeln wir uns zu regelmäßigen offenen Singe-Abenden montags abends um 19 Uhr in der ev. Thomaskirche in Köln in der Nähe des Zoos. Sie sind das "Einstiegsangebot" und offen für jedermann/ jedefrau, die gerne singen möchte.
Die, die „mehr“- öfter, anspruchsvoller und intensiver- singen wollen, kommen in einen der beiden Chöre. Im „Kölner Chor“ sammeln sich Singe-Interessierte aus Köln und einem Umkreis von ca. 150 km um Köln. Wir singen an 4 Samstagen und 2 Wochenenden im Jahr in Köln und in der Jugendakademie in Walberberg bei Bonn. In diesem Kreis kann jede(r) gerne schnuppern kommen.

Im bundesweiten "Singen-wie-im-Himmel-Chor" kommen die TeilnehmerInnen aus der ganzen Bundesrepublik zu vier Wochenenden im Jahr in Seminarhäusern zusammen. In diesen Kreis kann man/frau auf Empfehlung hin aufgenommen werden.
In den Chören sammeln sich jene, die mutig, selbstsicher und froh genug sind, unter freundlicher Anleitung auch öffentlich aufzutreten, um zum Mit-Singen anzustiften. Und wir singen an beseelten Orten, an Orten der Kraft, um äußere und innere Schönheit zu verbinden, gestörte Energien auszubalancieren und neuen Mut und neue Kraft zu schöpfen.

Herzlich willkommen!
Ihr Dieter Wienand

Termine

So 18.04.2021 Entzuende das Licht

Gedenken  der Toten der Corona Pandemiein Klang und Stille

Domplatz, 48143 Münster, 15h30

www.entzuende-das-licht.de 

So 18.04.2021 18:30 Singen fällt aus, Corona Gedenken vor dem Dom in Münster
Mo 19.04.2021 Offener Abend Online Singen Köln 19-21h
Do 22.04.2021 bis So 25.04.2021 Bundesweiter Singen-wie-im-Himmel-Chor

findet online statt: Fr 20-22, Sa 10-13, So 10-13h

Do 15.07.2021 bis So 18.07.2021 Paddeln und Singen an der Lahn

muß wegen Corona ausfallen :-(

Sa 04.09.2021 bis Sa 11.09.2021 Klangreise in das Kloster der Salvatorianerinnen zu Meran

Fr 15.10.2021 bis So 17.10.2021 Kölner Singen wie im Himmel Chor

Singe - Wochenende Kölner Singen wie im Himmel Chor in Walberberg bei Bonn 

Do 18.11.2021 bis So 21.11.2021 Bundesweiter Singen-wie-im-Himmel-Chor

Probenwochenende bei Kassel

Mi 29.12.2021 bis Sa 01.01.2022 Silvester- Singen in Annweiler am Trifels
Fr 11.03.2022 bis So 13.03.2022 Kölner Singen wie im Himmel Chor

Singe -Wochenende Kölner Singen wie im Himmel Chor in Walberberg bei Bonn

Mi 14.12.2022 bis Fr 16.12.2022 Kölner Singen wie im Himmel Chor

Singewochenende in Walberberg bei Bonn 

Dieter Wienand singt Rilke CD„Hör Dich ein mit dem Mund“

Nun halten wir ein klingend silbernes Rund in den Händen...
>> hier zur CD